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TU Berlin

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Arvid Krenz vom ILS der Fakultät V ist Radverkehrsbeauftragter des Landes Berlin

Dienstag, 04. Mai 2010

Lupe

Im März 2010 hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Herrn Arvid Krenz zum Radverkehrsbeauftragten für Berlin ernannt. Seine Berufung durch die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) begrüßt, dessen Mitglied er ist. Als Fahrradbeauftragter begleitet Herr Krenz ehrenamtlich die Planung und Umsetzung der städtischen Fahrradpolitik aus Sicht der Radfahrerinnen und Radfahrer. Zudem unterstützt und berät er die zuständigen Fachabteilungen im Berliner Senat in Fragen des Radverkehrs. Ferner arbeitet Krenz in der Berliner Unfallkommission mit, die aus Angehörigen der Berliner Polizei und Verkehrsexperten der Bezirksverwaltungen besteht. Arvid Krenz hat Verkehrswissenschaft an der Fakultät V der TU Berlin studiert und bearbeitete in seiner Abschlussarbeit das Thema „Sicherheitsanalyse der Radverkehrsanlagen in Berlin“. Seit 2005 ist Krenz wissenschaftlicher Mitarbeiter am Verkehrswesenseminar des Institutes für Land- und Seeverkehr (ILS) der TU Berlin und betreut dort die Lehrveranstaltung „Einführung in das Verkehrswesen“. Neben seinem Engagement in der Lehre untersucht er mit Studierenden u. a. die Akzeptanz von Radfahrstreifen in Mittellage und das Verhalten von Fahrradfahrern im Straßenverkehr.

Schwerpunktmäßig will sich Arvid Krenz in seinem neuen Amt dem zügigen Vorankommen mit dem Fahrrad im Stadtverkehr widmen. „Als Pragmatiker brauche ich ein schnelles Netz“, sagte Krenz in einem Interview mit dem Berliner TAGESSPIEGEL: „Nichts gegen die ‚Tangenten’ und ‚Spangen’ genannten Routen, die der Senat sukzessive herrichten lässt. Aber diese Art Netz ist zu weitmaschig und zu unübersichtlich. Die eigentlich attraktiven Routen, die vor allem über Nebenstraßen und Parkwege verlaufen, sind schwer zu finden.“ Viele Defizite an dieser Stelle lassen sich nach Krenz mit relativ geringem Aufwand beseitigen: unübersichtliche Kreuzungen, im Nichts endende Radwege oder zugeparkte Auf- und Abfahrten. „Wenn die Infrastruktur stimmt, kommt der Rest von selbst“, prognostiziert Krenz. Bei der Weiterführung der fahrradbezogenen Infrastrukturmaßnahmen, der Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie der Verbesserung des Verkehrsklimas in Berlin sind darum Rat und Fachkompetenz des neuen Berliner Fahrradbeauftragten unbedingt gefragt. Für Anregungen und bei Problemen ist Arvid Krenz erreichbar unter ; weitere Informationen zur Tätigkeit von Arvid Krenz enthalten die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin sowie die Interviews im TAGESSPIEGEL und in der taz.

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