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TU Berlin

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Die Fakultät V wird 10 Jahre alt

Freitag, 01. April 2011

Die Dekane der ehem. Fachbereiche 11 und 10, Prof. Upmeyer (o.l.) und Prof. Siegmann (o.M.), die Dekane der Fakultät V, Prof. Mertens (o.r.), Prof. Clauss, Prof. Schindler und Prof. von Wagner (u. von l. nach r.)
Lupe

Kein Scherz - am 1. April vor zehn Jahren entstand die Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme durch die Zusammenlegung der beiden damaligen Fachbereiche 10 - Verkehrswesen und Angewandte Mechanik und 11 - Maschinenbau und Produktionstechnik unter der Leitung der Dekane Prof. Dr.-Ing. Jürgen Siegmann und Prof. Dr. Arnold Upmeyer.

Die Neustrukturierung der TU Berlin durch die Fusion von Fachbereichen zu Fakultäten bei gleichzeitiger Einführung der eigenständigen Verwaltung der finanziellen Mittel durch die Fakultäten, der so genannten Budgetierung, bildete den Kern tiefgreifender Reformen an der TU Berlin und stellte alle Beteiligten vor große Aufgaben. So mussten beispielsweise die unterschiedlichen Leistungskriterien beider Fachbereiche für die Mittelvergabe harmonisiert werden und eine ausreichende personelle Ausstattung des Fakultäts-Service-Centers für die künftigen neuen Aufgaben sichergestellt werden - bei einer zu dieser Zeit bereits "extrem schwierigen Haushaltssituation", wie es der damalige Erste Vizepräsident, Prof. Dr. Kurt Kutzler, ausdrückte. So erwartete er, dass die neuen Fakultäten "improvisierend und verantwortungsvoll mit dieser Aufgabe umgehen werden" (TU intern, Dezember 2000).

Zum Gründungsdekan wurde im April 2001 Prof. Dr.-Ing. Heinz Mertens gewählt, damals Leiter des Fachgebiets Konstruktionslehre im IKMM. Während seiner Amtszeit und der seiner Nachfolger, Prof. Dr.-Ing. Günther Clauss (Amtszeit von 2003 bis 2005) und Prof. Dr. rer. nat. Volker Schindler (Amtszeit von 2005 bis 2009), wurde die Fakultät vor eine weitere gewaltige Herausforderung gestellt: Die Umsetzung der durch die Bologna-Reform angestossenen Umstellung aller Studiengänge vom Diplom auf das gestufte Bachelor- und Mastersystem, die Modularisierung des Lehrangebots und die mit der Genehmigung der neuen Studiengänge verbundene Akkreditierung. Ein Kraftakt, den die Fakultät mit der im Jahr 2008 erfolgten Akkreditierung von 15 Studiengängen erfolgreich bewältigt hat.

Aktuell kann die Fakultät in allen Bereichen beachtliche Erfolge vorweisen: In der Forschung können trotz Finanzkrise und leerer Kassen immer mehr Drittmittel eingeworben werden, seit dem Jahr 2005 verzeichnet die Fakultät ein Plus von 60 Prozent. Unter der Leitung des derzeitig amtierenden Dekans Prof. Dr.-Ing. Utz von Wagner (seit 2009) hat der Fakultätentag Maschinenbau und Verfahrenstechnik im Rahmen der Plenarversammlung der 4ING-Fakultätentage der Fakultät das FTMV-Gütesiegel verliehen. Die Studiengänge der Fakultät erfreuen sich einer stetig wachsenden Nachfrage, so dass für alle Bachelor- und Masterstudiengänge Zulassungsbeschränkungen notwendig wurden. In einigen Studiengängen übersteigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Anzahl an vorhandenen Studienplätzen um das drei- bis vierfache.

Auch aufgrund der erfolgreichen Vergangenheit blicken wir trotz anhaltend angespannter finanzieller Lage bei gleichzeitig wachsenden Herausforderungen wie stetig steigenden Studierendenzahlen zuversichtlich in die Zukunft. Schließlich waren die Erfolge der Vergangenheit kein Zufall oder Selbstläufer, sondern das Ergebnis zielgerichteter und ergebnisorientierter Arbeit. Für zukünftige Aufgaben sehen sich die Mitglieder der Fakultät gut gerüstet, gemäß der Devise ihres ehemaligen Dekans Prof. Clauss: "Wir wissen, dass sich Elite, Exzellenz, Innovation nicht verordnen lassen, sondern erarbeitet werden müssen: Die Zukunft kommt von selbst - der Fortschritt nicht."

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