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TU Berlin

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HAT: Neuer Heiß-Akustik-Teststand an der TU Berlin

Freitag, 18. März 2011

v.l.n.r.: Prof. Lars Enghardt (DLR), Prof. Dieter Peitsch (TU Berlin), Prof. Rolf Henke (DLR), Prof. Reinhard Mönig (DLR) und Prof. Jörg Steinbach (TU Berlin)
Lupe

Am 08. März eröffneten Vertreter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TU Berlin einen Heiß-Akustik-Teststand (HAT). Mit dem Prüfstand können die Eigenschaften von Komponenten für Flugzeugtriebwerke und andere Gasturbinen, die einer besonderen Belastung durch Druck und Hitze ausgesetzt sind, genauer untersucht werden. Die beteiligten Wissenschaftler interessiert  besonders die akustische Dämpfung und die Kühlung der Turbinen. Das Ziel ist u.a. die Entwicklung von Flugzeugtriebwerken, die gleichzeitig emissionsarm, leise und sparsam sind. Besonders die schadstoffärmeren Kerosin-Luft-Mischungen, mit denen moderne Flugzeuge betankt werden, verursachen in der Turbine akustische Schwingungen, die zu einer höheren Lärmemission führen.
Durch seinen modularen Aufbau und seine moderne Messtechnik bietet der HAT perfekte Testbedingungen. Er ist weltweit der einzige Prüfstand, der es ermöglicht, gleichzeitig die Kühlfunktion und die akustische Dämpfung von Triebwerkskomponenten zu optimieren. Die beiden Kooperationspartner haben rund 2 Mio. Euro in die Anlage investiert, die von sieben Mitarbeitern des DLR und der TU Berlin betreut wird.
„Es freut mich sehr, dass wir den Prüfstand heute in Betrieb nehmen können und damit für die zukünftigen Forschungsanforderungen optimal gerüstet sind", sagte Prof. Dieter Peitsch, Leiter des Fachgebiets Luftfahrtantriebe der Fakultät V, anlässlich der Eröffnung.
Neben des Wissenschaftlern der beiden Partner werden weitere Kooperationen für Forschungsprojekte am HAT entstehen. Große Triebwerkshersteller wie Rolls Royce und MTU Aero Engines sind wichtige Kooperationspartner, aber auch weitere Firmen wie Siemens, Alstom Power, MAN etc. gelten als mögliche industrielle Auftraggeber, die das System für ihre zukünftigen Entwicklungen nutzen können.

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