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TU Berlin

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Tribologie-Preis 2011 für Dr.-Ing. Markus Heß

Dienstag, 04. Oktober 2011

Herr Dr.-Ing. Markus Heß (r) und Prof. Valentin Popov (l)
Lupe

Herr Heß hat in seiner Dissertation mit dem Titel „Über die exakte Abbildung ausgewählter dreidimensionaler Kontakte auf Systeme mit niedrigerer räumlicher Dimension“ Ergebnisse von hervorragender Bedeutung für die Kontaktmechanik erhalten, die seine Arbeit in eine Reihe mit den klassischen Arbeiten von Hertz, Johnson, Mindlin, Love oder Sneddon stellen. Insbesondere hat Herr Heß die so genannte Reduktionsmethode auf beliebige rotationssymmetrische Körper sowie adhäsive Kontakte verallgemeinert. In dieser Methode wird ein dreidimensionales System durch eine eindimensionale Winklersche Bettung ersetzt, welche die kontaktmechanischen Eigenschaften des Originals exakt wiedergibt! Darüber hinaus ist die neue Formulierung so einfach und elegant, dass sie mit Sicherheit zum Standardwerkzeug der Kontaktmechanik wird – sowohl für analytische als auch für numerische Lösungen.


Doktorvater ist Prof. Dr. rer. nat. Valentin Popov, Fachgebiet Systemdynamik und Reibungsphysik am Institut für Mechanik der Fakultät V.
Die Gesellschaft für Tribologie e.V. verleiht alljährlich ihren Förderpreis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Tribologie an Doktoranden oder junge Wissenschaftler in Industrie und Forschung. Der Preis soll die Bedeutung der Tribologie für die funktionelle, ökonomische und ökologische Optimierung von Bewegungssystemen unterstreichen und ist mit 1.500 € dotiert. Innerhalb von drei Jahren wird mit dem Preis zum zweiten Mal eine Arbeit ausgezeichnet, die am Fachgebiet Systemdynamik und Reibungsphysik durchgeführt wurde.

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