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TU Berlin

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Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre finanziert drei Juniorprofessuren an der Fakultät V

Dienstag, 02. April 2013

Da Frauen in Forschung, Lehre und auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsebenen weiterhin unterrepräsentiert sind, bietet das „Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre“ (BCP) eine gezielte Frauenförderung an. 

Die durch das BCP geförderten und an der Fakultät V eingerichteten Juniorprofessuren für Frauen sollen die wissenschaftliche Karriere der Stelleninhaberinnen stabilisieren, die Qualifizierung und Professionalisierung der Wissenschaftlerinnen für eine spätere Professur unterstützen und nicht zuletzt helfen Genderaspekte in Forschung und Lehre zu übertragen.

Die Fakultät begrüßt ganz herzlich Frau Prof. Dr. rer. nat. Stefanie Marker, Frau Prof. Dr.-Ing. Nele Rußwinkel und Frau Prof. Dr.-Ing. Christina Völlmecke und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg beim Aufbau der Fachgebiete! 

 

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Prof. Dr. rer. nat Stefanie Marker: BCP-Juniorprofessur "Fahrerverhaltensbeobachtung für energetische Optimierung und Unfallvermeidung"

Im Fachgebiet sollen in einem interdisziplinären Ansatz Themen von der Unfallvermeidung bis zur energetischen Optimierung alternativer Antriebe untersucht werden. Hierzu gehört die Erforschung von Fragestellungen zur Wirksamkeit von Fahrerassistenzsystemen, Analyse der Entstehung von Unfällen oder auch die Art der Nutzung von Kraftfahrzeugen im Hinblick auf die fahrzeugseitige Energiewandlung. Frau Prof. Marker ist Diplom-Meteorologin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ – Sektion Erdmagnetfeld arbeitete sie in der Zeit von 2005 bis 2009 im Bereich der Physik des erdnahen Weltraums. Im Jahr 2009 promovierte sie an der Fakultät für Elektrotechnik/Informationstechnik/Physik an der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig. Im Anschluss arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin am Institut für Land und Seeverkehr der Fakultät V. Im Fachgebiet „Kraftfahrzeuge“ arbeitete sie projektbezogen u. a. an Aufbau und Betrieb einer Datenbank zur Erfassung des realen Fahrerverhaltens unterschiedlicher Nutzer zur Optimierung der Fahrzeug- und Flottenauslegung für den Einsatz elektrifizierter Fahrzeuge. Außerdem erstellte sie individualisierte Fahrprofile zur Optimierung der Triebstrangauslegung und arbeitete an der Identifizierung von Fahrstrecken und Standorten zur Planung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

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Prof. Dr.-Ing. Nele Rußwinkel: BCP-Juniorprofessur „Kognitive Modellierung in dynamischen Mensch-Maschine-Systemen“

Das aufzubauende Fachgebiet soll eine Brücke zwischen Ingenieurwissenschaften und Kognitionswissenschaft bilden. Dabei sollen insbesondere, Modellierungsverfahren im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion eingesetzt und weiterentwickelt werden.
Frau Prof. Rußwinkel studierte an der Universität Osnabrück den Bachelorstudiengang „Cognitive Science“. Hierauf aufbauend absolvierte sie den gleichnamigen Masterstudiengang und fertigte die Masterarbeit an der Humboldt Universität zu Berlin in Kooperation mit der Charité an. Anschließend arbeitete Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin am Zentrum Mensch-Maschine-Systeme an der Fakultät V projektbezogen in den Anwendungsfeldern Fahrzeugführung, Prozessführung und Fluglotsentätigkeit. Im Jahr 2009 promovierte sie als Stipendiatin im Graduiertenkolleg „prometei“ am Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft der Fakultät V zum Einsatz von kognitiven Benutzermodellen in der Systemgestaltung. Im Anschluss daran war sie im Rahmen von „prometei“ als Postdoc im Projekt „Digital Users & Digital Products“ tätig. Frau Prof. Rußwinkel gehört dem Vorstand der „Gesellschaft für Kognitionswissenschaft“ an. In 2012 hat sie die „International Conference on Cognitive Modelling“ ausgerichtet. Darüber hinaus hat sie bereits verschiedene Kooperationen mit weiteren Institutionen initiiert, wie z. B. dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Universität Groningen in den Niederlanden.

 

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Prof. Dr.-Ing. Christina Völlmecke: BCP-Juniorprofessur „Mechanik, insbesondere Stabilität und Versagen funktionsoptimierter Strukturen“

Das Fachgebiet soll im Bereich der Mechanik funktionsoptimierter Strukturen deren Stabilitäts- und Versagensverhalten mit Hilfe sowohl analytischer, numerischer als auch experimenteller Methoden erforschen. Ein Fokus liegt insbesondere in der konsistenten (semi-)analytischen Simulation und Erfassung skalenübergreifender Versagensphänomene in Faserverbundkunststoffen (FVK).
Frau Prof. Völlmecke studierte zunächst Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau an der Universität Kassel. Im Anschluss daran arbeitete sie als Ingenieurin bei Clark Smith Partnership/Consulting Civil and Structural Engineers in London. Neben ihrer Berufstätigkeit nahm sie ein Studium der Fachrichtung “General Structural Engineering” am Department of Civil and Environmental Engineering am Imperial College London auf. Das Studium schloss sie in 2006 mit Auszeichnung mit dem Master of Science und dem Diplom des Imperial College (D.I.C.) ab. Gefördert durch ein Stipendium widmete sie sich in den nächsten drei Jahren ihrer Promotion. Ab 2009 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin am Institut für Mechanik, Lehrstuhl Kontinuumsmechanik und Materialtheorie, der Fakultät V. Schwerpunkte ihrer Forschung sind z. B das Stabilitätsverhalten von FVK- und Sandwichbauteilen unter axialer Druckbelastung und die Untersuchung funktional abgestufter Materialien. Frau Prof. Völlmecke ist international sehr gut vernetzt, hat Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln und ist als Gutachterin für verschiedene Journale tätig.

 

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