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TU Berlin

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European Best Paper Award 2013 für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des IPA

Lea Henrike Feldhaus (mit Warnhandschuh, links) und Ulrike Schmuntzsch (rechts)
Lupe

Das internationale und interdisziplinäre „IFAC/IFIP/IFORS/IEA Symposium on Analysis, Design, and Evaluation of Human-Machine Systems“ fand vom 11. bis 14. August 2013 an der Wright State University in Las Vegas (Nevada, USA) statt. Das Symposium bietet Wissenschaftlern aus aller Welt ein Forum um sich über die neuesten technologischen Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich der Analyse, Gestaltung und Evaluation von Mensch-Maschine Systemen auszutauschen und diese kritisch zu diskutieren. Im Zentrum steht dabei die Verknüpfung von Theorie und Praxis, z. B im Gebiet der Prozess- und Produktionstechnik. In diesem Jahr nahmen 112 Wissenschaftler aus 19 verschiedenen Ländern am Symposium teil. Insgesamt wurden 80 Arbeiten vorgestellt, die zuvor ein Review durch mindestens zwei Gutachter durchlaufen hatten. Hervorragende Beiträge wurden ausgezeichnet. Den Preis für den besten europäischen Beitrag – den „European Best Paper Award“ – erhielt der Vortrag „The Warning Glove: Wearable Computing Technology for Maintenance Assistance in IPS²“ von Ulrike Schmuntzsch und Lea Henrike Feldhaus vom Fachgebiet „Mensch-Maschine-Systeme“ (Prof. Dr.-Ing. Matthias Rötting) des Instituts für Psychologie und Arbeitswissenschaft (IPA) der Fakultät.

Thema der ausgezeichneten Arbeit ist die Entwicklung und Evaluation eines multimodalen Warnsystems. Ulrike Schmuntzsch und Lea Henrike Feldhaus entwickelten hierfür den ersten Prototyp eines „Warnhandschuhs“, bei dem Multimodalität und Wearables-Technologien verknüpft sind. Der „Warnhandschuh“ dient dazu, Techniker über visuelle, auditive und taktile Signale vor potentiellen Fehlhandlungen bei manuellen Tätigkeiten (bspw. Wartungsarbeiten) zu warnen. Um erste Erkenntnisse zur Gebrauchstauglichkeit des Prototyps zu gewinnen, wurde der „Warnhandschuh“ in einem Wartungsszenario im Labor mit Nutzern getestet und anhand des ISONORM 9241 Fragebogens beurteilt. Die vielversprechenden Ergebnisse, besonders im Hinblick auf das Potential der taktilen Modalität, bestärken das Team zur Weiterentwicklung des Warnsystems.

Ulrike Schmuntzsch ist seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lea Henrike Feldhaus seit 2012 als studentische Mitarbeiterin im Teilprojekt „Multimodale Nutzerinterfaces in hybriden Leistungsbündeln“ des Sonderforschungsbereichs Transregio 29 (Engineering hybrider Leistungsbündel - Dynamische Wechselwirkungen von Sach- und Dienstleistungen in der Produktion) am Fachgebiet „Mensch-Maschine-Systeme“ tätig. Im Teilprojekt wird erforscht, wie im industriellen Kontext arbeitende Nutzer durch multimodale Hinweise und Anweisungen unterstützt und Fehlhandlungen vermieden werden können. Ulrike Schmuntzsch beabsichtigt auf diesem Gebiet zu promovieren und betreut im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Arbeit Studierende in Seminaren und bei deren Studien- und Abschlussarbeiten.

 

 

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