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TU Berlin

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Bahntechnische Exkursion in die Slowakei

ExkursionsteilnehmerInnen vor einem neuen Getreidewagen in Poprad, Hohe Tatra, beim größten europäischen Waggonhersteller, Tatravagonka
Lupe

Alle Theorie ist grau und so sind Exkursionen stets Highlights des Studiums, die alles andere als eine Urlaubsreise sind. 21 Studierende der Studiengänge Fahrzeugtechnik, Planung und Betrieb, Verkehrswesen und Maschinenbau sowie zwei Betreuer unternahmen im September unter Leitung des Fachgebietes Schienenfahrzeuge (Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht) eine fünftägige bahntechnische Exkursion in die Slowakei.

Die Vorbereitung für die Exkursion erstreckte sich über fast ein Jahr. Zusammen mit der Partneruniversität Zilina wurden alle Hürden genommen, so auch das Ausfüllen von Formularen in slowakischer Sprache. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Exkursion profitierten schließlich von den slowakischen Regelungen für Studierende aus Europa, für die Bahnfahrten im Land bis zum Alter von 26 Jahren kostenlos sind. Die Exkursion hatte eine Vielzahl von Zielen: Eine Straßenbahnneubaustrecke in Bratislava - in Meterspur- und Normalspurausführung gleichzeitig; das Siemens Signaltechnikwerk in Zilina; die Universität Zilina mit Klotzbremsprüfstand, Prüfständen für Temperaturverhalten von Gleisen und einem großen Eisenbahnbetriebsfeld ähnlich dem EBUEF am Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb an der TU-Berlin und den mit EU-Mitteln neu gebauten Rangierbahnhof Zilina-Teplicka. Weiter ging es zur ukrainischen Grenze zur Umladeanlage Cierna nad Tisou, wo Güter - vornehmlich Erze und Flüssigkeiten - zwischen dem ukrainischen Breitspurnetz mit 1520 mm Spurweite und der europäischen Normalspur mit 1435 mm Spurweite umgeschlagen werden. In Poprad wurde das Betriebswerk der meterspurigen Tatrabahn mit Gleichstromspeisung besucht, wo die Wartung aller schmalspurigen Fahrzeuge erfolgt. Schließlich beineindruckte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das mitten im Gebirge gelegene riesige Waggonwerk Tatravagonka, in dem täglich etwa 20 Güterwagen für ganz Europa und Russland produziert werden.

Zwei Schlafwagenfahrten, Speisewagenbesuch, stets pünktliche Züge und WLAN in fast allen Wagen rundeten die sehr positiven Eindrücke von der Slowakei und der dortigen Bahntechnik ab. Der Besuch eines Weinkellers mit Weinprobe verschiedener Tokaier Weine bereitete der Gruppe noch ein besonderes Erlebnis. Die Durchführung der Exkursion war dank diverser finanzieller Förderungen möglich.

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