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TU Berlin

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Südchinesische Delegation auf den Spuren von High-Tech und Karl Marx

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Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China stehen im Fokus von Politik und Medien. Um eine Basis für nachhaltige Zusammenarbeit zu schaffen, bedarf es aber auch der intensiven Vernetzung der Forschung. Zu diesem Zweck, genauer zur Anbahnung von gemeinsamen Entwicklungsvorhaben, besuchte am 27.10.16 eine Delegation ausgewählter Mitglieder der China South Industries Corporation (CSGC) das Fachgebiet Beschichtungstechnik (Leitung Prof. Dr.-Ing. Christian Rupprecht) am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb. Die CSGC-Gruppe repräsentiert einen der größten chinesischen Unternehmensverbünde mit ca. 180.000 Beschäftigten. Die Kernkompetenzen der CSGC liegen in den Bereichen Kraftfahrzeugbau, Optoelektronik und Anlagenbau zur Nutzung regenerativer Energien. 

In Fachvorträgen und beim Rundgang durch das Labor für Maschinensystem (LMS) fand ein reger Austausch zum Thema Plasmabeschichten tribologisch hochbelasteter Motorenkomponenten statt. Besonders Interesse zeigten die Besucher an den hochmodernen Anlagen zum Vakuumplasmaspritzen und zur Elektronenstrahlmaterialbearbeitung.

Als kleines Dankeschön für die gute Organisation erhielt die Delegationsverantwortliche und Dolmetscherin Frau Dipl.-Ing. Li Li vom Fachbereich Beschichtungstechnik eine Münze, die mit Hilfe des Elektronenstrahls unter Vakuumatmosphäre umgeschmolzen wurde. In der Live-Vorführung wurde das Abbild von Karl Marx in die Münzoberfläche eingebracht. Die Delegierten waren von der Leistungsfähigkeit der Technologie begeistert und berichteten, dass Marx im chinesischen Bildungssystem auch heute noch von großer Bedeutung ist.

Perspektivisch soll der Kontakt genutzt werden, um ein kooperatives Forschungsprojekt zum Thema Innenbeschichten auf den Weg zu bringen. Dazu wird ein gemeinsamer Projektantrag im Rahmen des Forschungsförderprogramms „Sino-German Research Projects“ der DFG und des NSFC (National Natural Science Foundation of China) ausgearbeitet.

Das Fachgebiet Beschichtungstechnik freut sich auf die Zusammenarbeit mit den chinesischen Partnern.

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