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TU Berlin

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Vabene-Feier 2017 und Verleihung des Manfred Hirschvogel Preises

Absolventinnen und Absolventen der Vabene Feier 2017
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von links: Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft, Dekan der Fakultät V; Prof. Dr. Fritz Aldinger, Frank Hirschvogel Stiftung; Dr.-Ing. Sebastian Schimek, Preisträger Manfred Hirschvogel Preis 2017; Christian Hirschvogel, Frank Hirschvogel Stiftung; Armin H. Maudrich, Frank Hirschvogel Stiftung.
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Am 24. November 2017 fand die Vabene-Abschlussfeier für die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge der Fakultät V statt. Wie in den vergangenen Jahren erhielt sie wieder regen Zuspruch. In feierlichem Rahmen begrüßten der Dekan, Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft, und der Präsident, Prof. Dr. Christian Thomsen, etwa 400 Gäste im Audimax.

Der Dekan überreichte 110 Urkunden an Absolventinnen und Absolventen. Die Festrede hielt Dr.-Ing. Bernd Pletschen, ehemals Daimler AG. Als Industrievertreter, der an der TU Berlin studierte und promovierte, stellte er seine persönlichen Erfahrungen aus verschiedenen Lebensphasen anschaulich vor. Die Band „ShoeSwing Stringers“ sorgte für das musikalische Rahmenprogramm und begeisterte das Publikum.

Im Rahmen der Feier wurde, wie auch im letzten Jahr, der Preis der Vereinigten Studienstiftung für besonderes studentisches Engagement vergeben. Preisträger ist der Student der Informationstechnik im Maschinenwesen, Patrick Ehinger, der Mitglied unterschiedlicher Gremien der TU Berlin, der Fakultät und seines Studiengangs war und ist, als studentisches Mitglied in Gutachtergruppen zur Qualitätssicherung in der Lehre beitrug und sich auch im studentisch verwalteten Café A engagiert.

Bereits zum dritten Mal wurde der Manfred Hirschvogel Preis für die beste Promotion an der Fakultät verliehen. Die Frank Hirschvogel Stiftung stellt den Preis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € dotiert ist, zur Verfügung. Ausgezeichnet wurde Dr.-Ing. Sebastian Schimek, dessen Arbeit “Experimental investigation and analysis of the nonlinear response of turbulent swirl-stabilized flames” sich im fakultätsinternen Auswahlprozess als die beste Promotion im Jahr 2016 durchgesetzt hat.

In der Dissertation untersuchte Herr Dr.-Ing. Schimek Verbrennungsvorgänge in der modernen Gasturbine. Die Brennkammern moderner Gasturbinen zur Stromerzeugung basieren auf der sogenannten mageren Vormischverbrennung. Bei dieser besonders emissionsarmen Technologie können periodische Wechselwirkungen zwischen dem akustischen Feld in der Brennkammer und der Wärmefreisetzung durch die Verbrennung auftreten, so dass die Flamme flackert und pulsiert. Durch diese sogenannten thermoakustischen Instabilitäten können starke Druckpulsationen entstehen, welche die Brennkammer einer Gasturbine innerhalb kurzer Zeit durch Ermüdungsbrüche zerstören. In seiner Dissertation befasst sich Herr Dr.-Ing. Schimek mit der Vorhersage entstehender Pulsationsamplituden anhand des Strömungsfeldes und der Wärmefreisetzungsverteilung in der Brennkammer, um diese im Designprozess zukünftiger Brennkammern besser vorhersagen zu können.

Die Arbeit ist am Institut für Strömungsmechanik und Technische Akustik der Fakultät unter der Betreuung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Christian O. Paschereit, Fachgebiet Experimentelle Strömungsmechanik, entstanden.

Nach dem Festakt im Audimax wurde noch zu einem Imbiss in den Lichthof geladen.

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