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TU Berlin vergibt Clara-von-Simson-Preis an vier junge Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen, zwei von ihnen kommen aus der Fakultät V

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Mit der Problematik der Schallentstehung und Lärmbelästigung an Bord von Schiffen hat sich TU-Absolventin Sonja Sommer in ihrer Diplomarbeit beschäftigt und wird für diese innovative Arbeit mit dem Clara-von-Simson-Preis ausgezeichnet, der zum zweiten Mal an der TU Berlin vergeben wird.

„Spezifikation und prototypenhafte Realisierung einer Toolbox für die Prognose akustischer Kennwerte im frühen Entwurfsstadium von Schiffen“ ist der Titel der Diplomarbeit von Sonja Sommer (im Bild rechts), die das Fach Schiffs- und Meerestechnik an der TU Berlin studiert hat. Die Arbeit behandelt das nicht nur für Schifffahrt und Schiffbau hoch aktuelle Thema der Schallprognose. Diese altbekannte Problematik blieb bisher ohne nachhaltige Lösungen. Das entwickelte Schallprognose-Werkzeug ist das Kernelement für ein Rechenprogramm im Sinne einer erweiterbaren Toolbox. Mit dieser können schon in der Entwurfsphase Maßnahmen ergriffen werden, welche die Risiken der Lärmentstehung und –ausbreitung verringern. Das System kann durch neuere Messungen geeicht und aktualisiert werden. In diesen Grundideen liegt für die praktische Umsetzung ein innovativer Vorteil des Verfahrens. Die ausgezeichnete Arbeit entstand am Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme und wurde von Prof. Dr.-Ing. Gerd Holbach betreut.
Sonja Sommer, Jahrgang 1971, hat zunächst zwei Lehren als Tischlerin und als Bootsbauerin absolviert. Seit Mai 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am gleichen Fachgebiet.

Annekathrin Mann schrieb ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Fehlerklassifikation im Brain-Computer Interface: Entwicklung und Evaluation von Aufgaben“ am Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme im TU-Institut für Pyschologie und Arbeitswissenschaft. Gegenstand der Arbeit ist die Erzeugung von Fehlerpotenzialen in einer Versuchsumgebung, die die besonderen Bedingungen für Experimente im Bereich der Brain-Computer-Interfaces (BCI) berücksichtigt. Annekathrin Mann ist es gelungen, einen Grundbaustein für hochgradig relevante und weiterführende Forschungen im theoretischen Bereich, insbesondere der Neuropsychologie, sowie im anwendungsorientierten Bereich, der BCI-gestützten Mensch-Maschine-Interaktion, zu legen. Prof. Manfred Thüring, Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie, sowie Thorsten Zander und Boris Gauss vom Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme betreuten die Arbeit von Annekathrin Mann.
Annekathrin Mann, Jahrgang 1972, ließ sich zur Ergotherapeutin ausbilden, bevor sie an der TU Berlin Psychologie studierte. Seit Juni 2006 arbeitet sie in einer Forschungsgruppe am Institut für Psychologie.

Den mit 5.000 Euro dotierten Preis stiftet die TU Berlin, um Frauen für eine wissenschaftliche Karriere zu motivieren. Ausgezeichnet werden innovative Studienabschlussarbeiten von Studentinnen der natur- oder technikwissenschaftlichen Fächer, verbunden mit einer Orientierung auf eine wissenschaftliche Karriere. Mit der Auszeichnung und dem Preisgeld soll dafür ein deutlicher Anreiz gesetzt werden.

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