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TU Berlin

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Ingenieurwissenschaft und Kunst – Gemälde im Härtetest

Montag, 17. August 2009

Frau Kracht vom Fachgebiet Mechatronische Maschinendynamik beim Test von Gemälden auf Schallbeständigkeit
Lupe

Mechanische Schwingungen, wie sie bei Transporten und Ausstellungen auftreten, können Schädigungen (z.B. Farbverlust) an jahrhundertealten Ölgemälden hervorrufen. Vor diesem Hintergrund untersucht Frau Dipl.-Ing. Kerstin Kracht im Rahmen ihrer Dissertation am Fachgebiet Mechatronische Maschinendynamik bei Prof. von Wagner, wie mechanische Schwingungen auf Ölgemälde wirken. Das Ziel ist die Bestimmung von Parametern, die Aussagen über den Schädigungszustand von Gemälden erlauben.
Stand der Technik bei der Schädigungsbeurteilung von Gemälden sind Durchleuchtungsverfahren, die jedoch keine sichere Aussage über den Zustand des Gemäldes und keine Prognosen über den weiteren Schädigungsverlauf liefern.
Dies soll die Arbeit von Frau Kracht ändern. In Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin wurden Gemäldedummies „nach Art der Alten Meister“ hergestellt. Diese werden künstlich stufenweise durch die Lagerung bei erhöhter Temperatur gealtert und dabei wiederholt schwingungstechnisch an dem eigens für dieses Projekt aufgebauten Prüfstand untersucht.
Die Europäische Union fördert dieses Vorhaben mit einem Zuschuss aus EFRE.
Über das Projekt berichteten unlängst unter anderem SPIEGEL online und  der Südwestrundfunk SWR2.


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