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TU Berlin

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Antrittsvorlesungen von Prof. Jörn Sesterhenn und von Prof. Andrés Cura-Hochbaum

Mittwoch, 16. Juni 2010

Wissenschaftlicher Vortrag an der Fakultaet V
Lupe

Antrittsvorlesungen sind besondere Ereignisse - sowohl in der Karriere eines Wissenschaftlers als auch im Lehr- und Forschungsbetrieb einer Universität. An der Fakultät V der TU Berlin wird es im Juni 2010 gleich zweimal die Gelegenheit geben, neu berufene Professoren in einem solchen außergewöhnlichen Rahmen kennenzulernen.

Am 22.6.2010 wird nach Begrüßung durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Utz von Wagner, Dekan der Fakultät V der TU Berlin, und durch den stellvertretenden Geschäftsführenden Direktor des Institutes für Strömungsmechanik und Technische Akustik (ISTA) der Fakultät V, Herrn Prof. Dr.-Ing. Frank Thiele, Herr Prof. Dr. sc. Jörn Sesterhenn, berufen zum 1.9.2009 an das Fachgebiet Numerische Fluiddynamk des ISTA, zum Thema „Kontrolliertes Stoßgeschrei" vortragen. Die Veranstaltung findet in Raum H 1028 statt, Beginn ist 15.15 Uhr.

Nach Studium des Maschinenbaus an der TU München und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich mit den Schwerpunkten Ingenieurmathematik und Fluidmechanik sowie einer fünfjährigen Assistententätigkeit am Institut für Fluiddynamik der ETH Zürich promovierte Jörn Sesterhenn dort im Jahre 1995 zu einem strömungstechnischen Thema. Anschließend war er zwei Jahre als Postdoktorand und Dozent an der University of Washington in Seattle (USA) tätig. 2001 kehrte er an die TU München als Wissenschaftlicher Assistent zurück und habilitierte sich 2004 im Fach Strömungsmechanik. 2006 trat Dr. Sesterhenn eine Professur für Numerische Methoden in der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr in München an.

Seine Antrittsvorlesung an der TU Berlin wird Prof. Sesterhenn der Entwicklung der Strömungstechnik widmen. Seit 200 Jahren sind die Strömungsgleichungen bekannt - und seit dem Grund für permanentes Kopfzerbrechen der Wissenschafler. Computer haben in den letzten Jahrzehnten entscheidend dazu beigetragen, mehr als nur Spezialfälle berechnen zu können; selbst turbulente Strömungen lassen sich inzwischen numerisch in allen Details simulieren - sogar kontrollieren - und regen so zu neuem Kopfzerbrechen an. In der Vorlesung am 22.6.2010 werden das Thema allgemein wie auch die Schwerpunkte des neuen Fachgebietes vorgestellt.

Herr Prof.-Dr.-Ing. Andrés Cura-Hochbaum wurde zum 1.8.2009 an das Fachgebiet Dynamik Maritimer Systeme am Institut für Land- und Seeverkehr (ILS) der Fakultät V der TU Berlin berufen und stellt sich am 24.6.2010 um 16.00 Uhr (Raum H 0111) mit einem Vortrag zum Thema „Perspektiven und Herausforderungen der Dynamik Maritimer Systeme an der TU Berlin" der interessierten Öffentlichkeit vor.

Vor seiner Berufung an die TU Berlin war Dr. Cura Hochbaum von 1993 bis 2006 und von 2006 bis 2009 an der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt GmbH tätig, zuletzt als Direktor und Leiter der Abteilung für Seegang und Manövrieren. Von 2003 bis 2006 arbeitete er als Prokurist und Leiter des Bereichs Numerische Simulation an der Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam. Im Rahmen dieser Tätigkeiten befasste er sich u. a. mit der Weiterentwicklung von CFD-Methoden zur Strömungs-und Bewegungssimulation, hauptsächlich mit seinem RANSE-Code NEPTUN für Strömungen mit freier Oberfläche, sowie mit der experimentellen Untersuchung der Bewegung und hydrodynamischen Belastung von Schiffen beim Manövrieren und im Seegang. Dr. Cura Hochbaum ist seit 2002 Mitglied des Manoeuvring Committee der ITTC - International Towing Tank Conference, einem weltweiten Zusammenschluss von Schiffsforschungseinrichtungen, seit 2005 ist er dessen Chairman. Darüber hinaus gehört er der Schiffsbautechnischen Gesellschaft an, gegründet 1899 in Berlin, heute ansässig in Hamburg, und leitete von 2004 bis 2007 deren Fachausschuss Manövrieren; seit 2004 ist er zudem Mitglied ihres Vorstandsrates.

Alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, alle Studentinnen und Studenten, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle interessierten Gäste sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

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